• Sprachreisen
  • Berufsvorbereitung inkl. Berufsinfotage
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Projekte
  • Kooperation mit anderen Schulen

   

Über 80 % der Tulla-Realschule haben für eine Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ gestimmt. Eine Bestätigung der Aufnahme in das Netzwerk liegt bereits vor. Ein Termin für die Titelverleihung wird für das nächste Schuljahr vereinbart werden.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

   

   

   

   

Mit einem regelmäßigen rhythmischen Klopfen verlegte der Künstler Gunter Demnig kniend 18 neue Stolpersteine an verschiedenen Orten in Kehl: Zum vierten Mal gedachten Kehler und Kehlerinnen am 2. Mai der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Diese Stolpersteine – Pflastersteine mit einer Messingplatte als Oberfläche – erinnern an die Familien Wertheimer und Bensinger. Während der dreistündigen Aktion haben Schüler und Schülerinnen aus vier Kehler Schulen die Lebensgeschichten der Opfer sowie Gedichte vorgetragen und anschließend rote und weiße Rosen auf die glänzenden Stolpersteine gelegt.

[...] Weil Schulen aus seiner Sicht die besten Orte für die Erinnerungsarbeit sind, haben sich Kehler Schüler und Schülerinnen nicht nur mit der dunklen Zeit in der Stadtgeschichte befasst, sondern sich aktiv an der Stolpersteinverlegung beteiligt. Mitgestaltet haben die Aktion die Falkenhausenschule, die Tulla-Realschule, die Wilhelmschule und das Einstein-Gymnasium. „Wir hoffen, dass die Menschen über die Stolpersteine stolpern werden“, erklärte ein Schüler. Für jede Stelle hatten die Schüler kurze Vorträge oder Gedichte vorbereitet. In der Kinzigstraße 21, wo einst die Familie von Fritz Wertheimer wohnte, hat eine Schülerin zu einer Schweigeminute aufgerufen. Die Gruppe machte sich nun – bildlich gesprochen – zusammen mit Fritz Wertheimer auf seinen Schulweg. Die Falkenhausenschüler trugen einen alten Schulranzen mit sich, als Symbol dafür, dass sie sich in die Zeit vor mehr als 80 Jahren zurück versetzten. Zunächst begleiteten sie so Fritz Wertheimer bei einem kurzen Abstecher in die Hauptstraße 49. Hier wohnten seine Tanten Elsa und Gertrud Bensinger, die ein Weiß- und Wollwarengeschäft führten. Auch sie fielen dem NS-Terror zum Opfer. Für die ganze Familie Bensinger verlegte Gunter Demnig hier insgesamt sechs Stolpersteine. Einer davon war Louis Bensinger, dem Bruder von Elsa und Gertrud Bensinger, gewidmet, der 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Seine Enkelin Shlomit Proter, die heute in Texas lebt, war eigens zur Stolpersteinverlegung angereist.

Bei der Station in der Hauptstraße 49 trugen die Schüler der Klasse 9b der Tulla-Realschule weiße Masken vor dem Gesicht. Sie zitierten mehrmals den Artikel 3 des Grundgesetzes, der besagt, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Sie verglichen ihre heutigen Erfahrungen als Teenager mit den damaligen Lebensbedingungen von jüdischen Kindern wie Fritz Wertheimer. Ihr Fazit war, dass sie froh seien, heute in Freiheit und Frieden leben zu können – ganz im Gegensatz zu ihren jüdischen Altersgenossen während des Nationalsozialismus. [...]

Lesen Sie weiter unter:

http://kehl.de/stadt/verwaltung/stadtnachrichten/20170502b.php

Echos & Unir 05-06/2017: "Le devoir de mémoire en Allemagne"

 

   

Beratungsangebote  

Schulsozialarbeit

Frau King

Beratungslehrerin

Frau Mann

Frau Bauer

   

Aktuelle Termine  

18 Okt
Schulfotograf
18.10.2021 - 19.10.2021
30 Okt
Herbstferien
30.10.2021 - 07.11.2021
9 Nov
Schulkonferenz
09.11.2021
23 Dez
Weihnachtsferien
23.12.2021 - 09.01.2022
24 Jan
Projektprüfung WBS Klasse 9
24.01.2022 - 28.01.2022
   
© Tulla-Realschule Kehl 2021

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.